Heine-Science-Slam 2015

Wochenlang steigerte sich die Spannung, während die Fakultäten in ihren Vorrunden entschieden, welchen Kandidaten sie ins Rennen um die Heine-Slam-Trophäe schicken werden. Dabei fiel die Wahl nicht immer leicht. Bereits in den Vorrunden brillierten die Slammer/innen mit hochinteressanten, amüsanten und sehr unterhaltsamen Beiträgen und boten so einen tiefen Einblick in das Potenzial des jeweiligen Fakultäten.

Beim Finale des Heine-Slam 2015 lieferten sich die Finalist/innen der fünf Fakultäten in einem hoffnungslos überfüllten Hörsaal 3D einen grandiosen Wettstreit auf Augenhöhe, im allerersten campusweiten Heine-Slam überhaupt. Während sich das Tandem Christian Simon Ollig und Mathias Bähr (Juristische Fakultät) in Standeskluft der überaus prekären rechtlichen Sachlage des Tieres als Sache widmeten, erläuterte uns Gian Perrone (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät) überaus anschaulich den Kampf zwischen Bluetooth und W-LAN im Netz der Universität. Jens Südekum (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) brillierte mit einem Dialog der Dialekte, der die kulturellen Unterschiede der Idiome als mögliche Ursachen ökonomischer Differenzen darlegte. Benjamin Kubo (Medizinische Fakultät) demonstrierte hingegen im wissenschaftlichen Selbstversuch und anhand einer sehr anschaulichen Live-Messung seines Bauchumfangs überzeugend die Erfolge seiner Low-Carb-Diät.

Schließlich überzeugte die nonchalente Finalistin der Philosophischen Fakultät, Jutta Teuwsen, das Publikum eindrücklich durch ihre kulturgeschichtliche Reflexion darüber, ob tatsächlich alle Japaner pervers sind, oder ob wir nicht eher in unseren jeweiligen Gesellschaften kulturellen Stereotypisierungen ausgesetzt sind. Das begeisterte Publikum tobte und klatschte und führte Jutta Teuwsen zum Sieg im Heine-Slam 2015.

Allen Slammerinnen und Slammern gilt an dieser Stelle unsere Hochachtung vor ihrer äußerst souveränen Performance und ihrem Talent, auf unterschiedliche wissenschaftliche Art und Weise, ein buntes Publikum bestens zu unterhalten. Dass nicht alle in den Hörsaal hineinpassten, tut uns sehr leid, motiviert uns aber zugleich, im nächsten Jahr den größten Hörsaal der Universität für den Heine-Slam 2016 zu buchen. Nach dem Slam ist vor dem Slam! 

Dankeschön!
Ein fulminanter Heine-Slam 2015 ist nun entschieden und die Trophäe gebührend in der Philosophischen Fakultät. Unser Dank gilt auch unseren großartigen Gästen. Schön, dass Sie alle da waren! Annette Rubin vom Buchhaus Sternverlag sei an dieser Stelle ein großes Dankeschön ausgesprochen, nicht nur für die großzügigen Preise ihres Buchhauses, sondern und vor allem für die viele Mühe, die sie sich bei den individuellen Buchgeschenken für die Slammerinnen und Slammer gemacht hat.

Natürlich kann man eine so großartige Veranstaltung nur gemeinsam mit großartigen Menschen organisieren und durchführen und deswegen geht ein besonders herzliches Dankeschön an unser Moderatorenteam Debbie Radtke (iGRAD) und Tobias Löffler, an Benjamin Brinkmann (Studiendekanat Medizin), der für die gesamte visuelle und mediale Gestaltung des Events verantwortlich zeichnete, an die Technik mit Madeline Kraßnigg (philGRAD), Holger Duhme, Peter Ixkes (ZIM), Frederic Labudda & Team (IKM), Thomas Mennicken (AStA), an Daniel Cremer (Veranstaltungsplanung „50 Jahre HHU“), Eugenie Franzen (medRSD) und last but not least an Organisationstrio Simone Brandes (philGRAD), Ursula Kessen (medRSD) und Jost Sieweke (BWL).

Lasst Euch von den bewegten Bildern des Abends inspirieren oder schwelgt einfach nur in Erinnerungen, während Eure Lieblingsslammer/in ihr/sein Bestes gibt: undefinedHeine-Slam 2015 

Die Siegerin des Abends, Jutta Teuwsen, hat nicht nur ihre Fakultät würdig vertreten, sondern auch die HHU bei der "Science-Slam Deutsche Meisterschaft" im Dezember 2015. Den Beitrag, ob Japaner nun pervers sind oder nicht, könnt Ihr Euch unter folgendem Link anschauen:undefinedScience-Slam Deutsche Meisterschaft 2015

 

 

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